Allgemein

Demografie & Engagement auf dem Land

Katarina Peranic 28. Oktober 2011

Deutschlands  Zukunft entscheidet sich in den Städten. Daran lassen die Demografie-Studien keinen Zweifel, die inzwischen im Halbjahrestakt erscheinen. Die Menschen ziehen in die Zentren. Auf dem flachen Land wird es einsamer. Die Folge: Längst haben Politik und Wirtschaft begonnen, auch die Förderung sozialer Nachbarschaften auf die Großstädte zu konzentrieren. Das wiederum beschleunigt das Ausbluten ländlicher Regionen zusätzlich.

Landlust gibt es in bunten Zeitschriften für romantisch angehauchte Großstädter. Die Realität sieht anders aus.  Die Landbevölkerung muss sich damit abfinden, dass sie mit dem Erhalt vitaler Lebensräume auf sich allein gestellt ist. Dass diese Selbstverantwortung kein Fluch sein muss, beweisen viele Weltbeweger Tag für Tag. Stöbern Sie doch einmal auf www.weltbeweger.de nach den besten Rezepten für die Zukunft ländlicher Räume. Oder sehen Sie sich folgende drei Beispiele aus unserer Community an. Sie werden fasziniert sein.

Initiative Kinderspielplatz Niemegk

Spielplatz erweckt eine Stadt aus dem Dornröschenschlaf

600 Kinder und kein einziger Spielplatz mehr im Ort! Das wollten die Niemegker Bürger nicht hinnehmen. Als die Schließung des Platzes drohte, ergriffen sie die Initiative und schufen einen Ort, der heute weit mehr ist als ein Spielparadies für den Nachwuchs. Zum Projekt.

Landfrauenbibliothek Guthmannshausen

Schmökern nach der Feldarbeit in der eigenen Bücherei

Lesefreudige, die auf dem Land wohnen, müssen ­ weit fahren, um zu einer Bücherei zu kommen. „Zu umständlich“, fanden Thüringer Landfrauen und stellten kurzerhand selbst eine ortseigene Bibliothek auf die Beine. Zum Projekt.

Der Schwetzinger Seniorenkreis

Farbe ins Leben bringen: Freiwillige besuchen Senioren

Unsere Gesellschaft altert: Bis zum Jahr 2020 werden etwa 30 Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung jenseits der Sechzig sein. Viele der Älteren fühlen sich einsam, die Angehörigen leben oft weit entfernt. Ein Besuchsdienst bringt Abwechslung in den Alltag. Zum Projekt.

 

 

 

Neues aus der Weltbeweger Community

Katarina Peranic 4. Oktober 2011

Optimistisch, zupackend, leidenschaftlich… mit Spaß und unbändiger Freude an ihrem Tun: so erleben wir die neuen Mutbürger. Und so sind die zahlreichen Würdigungen bürgerschaftlichen Engagements zumeist untermalt mit kraftstrotzender Rhetorik und Bildern des Glücks. In eine Nebenrolle droht hingegen jenes Engagement zu geraten, das mit betont leisem Klang auf der Schattenseite des Lebens spielt. Dabei verlangt gerade der freiwillige und unentgeltliche Einsatz für Menschen in belastenden und bedrohlichen Situationen besonderen Mut und Empathie. Wir blicken in unserem Oktober-Newsletter auf einige solcher Helden aus der Weltbeweger-Gemeinschaft. Ein Klick auf diese Geschichten lohnt sich.

Zum Newsletter

Open Government Camp 2011 – vom 29. bis 30. September in Berlin

Stiftung Bürgermut 5. September 2011

Transparenz, Beteiligung und Zusammenarbeit – das Netz ermöglicht neue Wege der Kooperation von Staat und Gesellschaft. Mit dem “Open Government Camp 2011″ soll diese Entwicklung hin zu einem offenen Regierungshandeln vorangetrieben und der Debatte neue Impulse gegeben werden.

Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland, unterstützt von Verwaltungen aus Bund und Ländern, NGOs, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen, lädt vom 29. bis 30. September 2011 zum “Open Government Camp 2011″ ein. Auf der Konferenz sollen Praktiker, Experten und Interessierte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht und zum Ideen- und Erfahrungsaustausch über Open Data, Beteiligung und Zusammenarbeit angeregt werden. Die in Form eines BarCamps organisierte Veranstaltung versteht sich als Plattform, um Akteure zu vernetzen, erfolgreiche Praxisbeispiele aus dem In- und Ausland zu präsentieren, Möglichkeiten der Umsetzung zu diskutieren und konkrete Projekte anzustoßen.

Das Programm
Der Event startet am Abend des 29. September 2011 mit einem “Stammtischgespräch” zum Thema “Von Government 2.0 zu Open Government”. Auf dem Panel diskutieren die Netzpolitiker und Mitglieder des Bundestages Dorothee Bär und Konstantin von Notz, der Vorsitzende des IT-Planungsrats und Amtschef des Innenministeriums Baden-Württemberg Herbert Zinell, der im Land Bremen für Neue Medien zuständige Referatsleiter Martin Hagen sowie der Unternehmer Oliver Kühn (skobbler). Der folgende Tag beginnt mit einer Keynote von Birgitta Jonsdottir, Mitglied des Isländischen Parlamentes und Aktivistin für die Icelandic Modern Media Initiative (IMMI) zur Schaffung eines Freihafens für Informationen. Im anschließenden BarCamp können die Teilnehmer selbst Themen vorschlagen und Workshops anbieten. Dabei wird es um die Nutzung des interaktiven Webs zur Modernisierung von Prozessen, Services, Kommunikation und um neue Formen der Zusammenarbeit von Gesellschaft, Politik und Verwaltung gehen.

Von Government 2.0 zu Open Government
Nach den Erfolgen des “Government 2.0 Camps” in den letzten Jahren findet die Konferenz bereits zum dritten Mal statt. Während in der Vergangenheit der Einsatz von Werkzeugen des Web 2.0 in den Fokus des Camps gestellt wurde, ändert sich in diesem Jahr der Blickwinkel. Nunmehr sollen neben den technischen und methodischen Dimensionen vor allem die politischen und gesellschaftlichen Aspekte
des offenen Regierungshandelns stärker in den Vordergrund treten: Durch mehr Transparenz und Zusammenwirken kann das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in staatliche Institutionen gestärkt und die Servicequalität erhöht werden. Vielfältige Interaktionsmöglichkeiten beschleunigen den Dialog und erlauben die Einbindung unterschiedlichster Akteure innerhalb und zwischen den Verwaltungen, aber auch im Außenverhältnis. Social Media erweitern die etablierten Mechanismen des gesellschaftlichen und politischen Diskurses. Alle diese Potenziale können jedoch nur umgesetzt werden, wenn in Verwaltung und Politik ein Kulturwandel einsetzt – hin zu mehr Offenheit und Transparenz. Diese Entwicklungen haben das Government 2.0 Netzwerk veranlasst, auch den Namen des Camps zu ändern: Statt Government 2.0 Camp heißt es ab 2011 Open Government Camp.

Die Organisatoren
Träger der Veranstaltung ist der Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V.. Die Vorbereitung erfolgt durch ein offenes Organisationsteam auf ehrenamtlicher Basis.
Um die Teilnahme für alle erschwinglich zu machen, wird das Open Government Camp  auch in diesem Jahr über Sponsoren und Unterstützer mitfinanziert.

Das Government 2.0 Netzwerk Deutschland
Der Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. setzt sich gemeinsam mit anderen
zivilgesellschaftlichen Akteuren dafür ein, durch Vernetzung von Experten und Interessierten sowie durch Informationsarbeit zu Best Practices die Entwicklung hin zu einem Open Government mit mehr Partizipation, Transparenz und Kollaboration auf Basis von „Web 2.0-Methoden“ zu beschleunigen. Wir betreiben das Blog www.gov20.de.

Wann und wo? Kontakt
Das Open Government Camp findet am 29. September 2011 ab 18:30 Uhr in der
Bayerischen Vertretung, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin und am 30. September
2011 von 9 bis 17 Uhr in der Bertelsmann Stiftung, Unter den Linden 1, 10117 Berlin
statt. Nähere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung unter www.gov20.de

 

Lernt Carrotmob Erfinder Brent Schulkin kennen

Katarina Peranic 8. Juni 2011

Carrotmob – Eine Idee geht um die Welt

2008 hatte der US-Amerikaner Brent Schulkin einen Einfall: Warum nicht das Konzept des Boykotts umdrehen und klimabewusste Läden für ihr Engagement belohnen? Ähnlich dem Flashmob laden die Organisatoren über Online-Communities wie Facebook und Twitter dazu ein. Sie verabreden sich mit den Teilnehmern zu einer bestimmten Uhrzeit, um gemeinsam strategisch zu konsumieren.

Dafür fragen sie im Vorfeld bei Unternehmern an, wie viel Prozent des Umsatzes sie in Klimaschutz für ihren Laden investieren würden. Das Unternehmen, das die höchste Prozentzahl bietet, stürmen die Carrotmobber. In der Regel verdoppelt sich so der Umsatz. Die durch die Aktion ermöglichten Klimaschutz-Maßnahmen werden durch einen professionellen Energieberater ermittelt. So kann zum Beispiel eine ineffiziente Beleuchtung ersetzt, stromfressende Elektrogeräte ausgetauscht oder auf Ökostrom umgestellt werden.

Brent Schulkin ist immer noch als Koordinator der weltweiten Bewegung aktiv. Das Organisationsteam von Green City und die Ehrenamtlichen freuen sich, dass er am 17. Juni im Rahmen seiner Deutschland-Tournee zum Carrotmob nach München kommt.

Dieses Mal heißt es: Feiern für den Klimaschutz. Gemeinsam mit Hunderten Klimaschutzaktivisten demonstriert Green City die Macht der Verbraucher und belohnt die Realwirtschaft Stragula dafür, dass 90% des Carrotmob-Umsatzes in Energieeffizienz und Ökostrom fließen. Alle sind herzlich eingeladen, an diesem innovativen Klimaschutzfest mit Musik, Infos, Speis und Trank teilzunehmen. Special Guest ist Carrotmob-Erfinder Brent Schulkin aus San Francisco.

Wann: Freitag, 17. Juni, 16:30 Uhr bis Ladenschluss
Wo: Realwirtschaft Stragula, Bergmannstraße 66, 80339 München

Weitere Informationen unter

www.carrotmob-muenchen.de,

Facebook,

Twitter

 

 

 

Endspurt für den Deutschen Bürgerpreis 2011

Katarina Peranic 6. Juni 2011

Jetzt bewerben oder vorschlagen!

Am 30. Juni endet die Bewerbungsfrist für Deutschlands größten bundesweiten Ehrenamtspreis. Thema 2011: „Bildung! Gleiche Chancen für alle.“


Bürgerschaftlich Engagierte, die die sich für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit stark machen, können noch bis zum 30. Juni ihre Bewerbung für den Deutschen Bürgerpreis 2011 einreichen. Ebenso können Privatpersonen und Institutionen bürgerschaftlich Engagierte für die Auszeichnung vorschlagen. Auf die Gewinner der vier Kategorien warten Sachpreise im Gesamtwert von rund 30.000 Euro. Die nationalen Preisträger werden Ende November in Berlin im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Bewerbung und mehr Infos hier

Weltbeweger auf dem Deutschen Stiftungstag in Stuttgart

Katarina Peranic 18. Mai 2011

Von Uwe Amrhein

„Muss modernes Engagement unternehmerisch denken?“, fragte eine sehr gut besuchte Podiumsdiskussion auf dem Deutschen Stiftungstag in Stuttgart mit Bürgermut-Vorstand Uwe Amrhein, Karin Haist (Körber Stiftung), Viola Seeger (Robert Bosch Stiftung) und Dr. Christian Meyn (Auridis gGmbH) (von links). Amrhein forderte in der Diskussion dazu auf, modernes Bürgerengagement nicht automatisch mit der überschaubaren Szene der Sozialunternehmer gleichzusetzen. Social Entrepreneurship drohe zum Modebegriff zu werden. Dabei seinen Dynamik, Kreativität und Effizienz keine Frage der Rechtsform oder eines unternehmerischen Anspruches. Entscheidend, so das Fazit der Runde, sei es, bürgerschaftliche Innovationen schnell und unkompliziert auszurollen. Dabei könnten die Stiftungen eine wichtige Rolle als Katalysatoren spielen.

Foto: Marc Darchinger/ Bundesverband Deutscher Stiftungen

 

Eine Nummer kleiner – die re:campaign 2011

Katarina Peranic 18. April 2011

Letzte Woche blickte alles auf die re:publica. Was gab es Neues aus der Blogosphäre in Sachen Netzpolitik, Urheberrecht oder Open Data? Weniger beachtet, aber mindestens ebenso interessant und durch den kleineren Maßstab um einiges kommunikativer: die re:campaign. Die kleine Schwester der großen Blogger-Tagung fand gleich im Anschluss in der Berliner Kalkscheune statt und versammelte rund 300 Online-Campaigner und solche, die es werden wollen.

Den Anfang machte am Samstag Patrick Meier, Director of Crisis Mapping, mit seiner Keynote. Getreu dem Motto „live maps are better than dead maps“ berichtete er, wie aus dem kenianischen Mappingprojekt Ushahidi eine weltweite Bewegung wurde, die Geodaten mit aktuellen Informationen verknüpft – egal, ob es um Strahlungsdaten in Japan geht oder aktuelle Kampfplätze in Libyen.


Den zweiten Teil des Warm-up übernahm Jilian C. York vom Berkman Center for Internet & Society. Sie sprach zum Thema Arabischer Frühling und machte dankenswerter Weise gleich im ersten Statement klar, dass wir keine Twitter- oder Facebook-Revolution in Tunesien und Ägypten gesehen haben. Sie beschrieb vielmehr, wie neue Medien geholfen haben, bestehende persönliche Netzwerke zu beschleunigen. Twitter und Facebook gehörten ohnehin zu den alltäglichen Kommunikationstools und wurden deshalb ganz selbstverständlich auch bei der Organisation der Proteste eingesetzt.

Die Planung der Sessions, also der einzelnen Vortrags- und Diskussionsrunden, auf einem Bar Camp ist immer auch ein Trendmesser, welche Themen gerade besonders heiß diskutiert werden. Insofern verriet die re:campaign ganz deutlich, dass Monitoring-Tools und Erfolgs- bzw. Impactmessung ganz oben auf der Liste der hot topics stehen. Ein weiterer Beleg für die Professionalisierung auch des dritten Sektors im Bereich neuer Medien. Man will nicht nur etwas machen, Kampagnen starten, es wird auch wichtiger zu erfahren, wie erfolgreiche Aktionen waren, wie viele Menschen erreicht wurden. Ironische Fußnote: Die wichtigste Session zu diesem Thema wurde von einem Teilnehmer angeboten, der aus der pharmazeutisch-chemischen Industrie kommt, der sein CSR-Projekt vorstellte.

Zusammen mit den weiteren Themen wie Open-Source-Kampagnen, Crowdfunding oder dem Einsatz von Video hat sich einmal mehr gezeigt, dass die re:campaign ganz zu Unrecht im Schatten der re:publica steht. Die kleine Schwester wird erwachsen.

Von Henrik Flor

Nachhaltigkeit

Stiftung Bürgermut 11. April 2011

Nachhaltigkeit… man mag das Wort kaum noch verwenden. Gäbe es eine Wahl zur missbrauchtesten Vokabel, hätte der Begriff beste Chancen. Dabei könnte man das Wort Nachhaltigkeit in diesen Tagen besonders gut gebrauchen, in denen die Energiepolitik das weltweite Thema Nummer eins ist.

Wenn Politiker von Kernkraft-Fans zu Atomaussteigern mutieren, dann stellt sich vor allem die Frage nach der Nachhaltigkeit im Denken. In unserem April-Newsletter präsentieren wir Menschen und Konzepte, die keinen Super-GAU brauchten, um ihren eigenen Beitrag zu einer verantwortungsvoll gestalteten Stromversorgung zu leisten. Bürger-Energie ist nicht nur eine saubere Sache, sondern vollkommen unabhängig von den Schwankungen des politischen Betriebs. Nachhaltiger geht es nicht.

Fundraising2.0 CAMP 2011

Katarina Peranic 26. Januar 2011

von Henrik Flor und Katarina Peranic

Das ehemalige Ungarische Kulturinstitut liegt direkt gegenüber vom Berliner Fernsehturm und versprüht einen sperrigen Charme – nackte Betonwände, 60er-Jahre-Dekor, gedimmtes Licht. Für einen Tag wurde die Independent-Location zum Fundraising-Zentrum der Republik. Rund 250 Fundraiser reisten an, um sich über die neuesten Trends in Sachen Spendenakquise und Mobilisierung im Netz auszutauschen.

Fotos: Holger Gross www.lichtbildkunst.de

Das Ganze funktionierte nach dem BarCamp-Prinzip: Im Stundentakt fanden in den verschiedenen Räumen wechselnde Sessions statt. Welche Themen dort diskutiert werden, schlagen die Teilnehmer selbst vor. Es gibt keinen Frontalunterricht, sondern lediglich einen Impulsgeber, der eine kurze Präsentation macht, dann reden alle mit.

Auf diese Weise stellten die NPO-Vertreter, Fundraiser und Social-Media-Experten über 30 Sessions selbst auf die Beine. Es ging um Crowd- und Friendfunding, Video, Storytelling, Online-Payment und natürlich die vielen Spielarten der Kommunikation im social web.

Software- und SEO-Fachleute beispielsweise konnten in der Session von Thilo Reichenbach einiges über Suchmaschinenmarketing lernen oder in einer Opensource-Session über die Entwicklung eines CRM-Tools auf Open Source Basis diskutieren.

Dabei musste man kein IT-Fachmann sein, um auf den aktuellen Stand in Sachen Online-Fundrainsing und -Campaingning zu kommen. Im Rahmen einer Gruppenarbeit wurde ein Fundraising-KIT weiterentwickelt, Montoring-Tools, die jeder bedienen kann, vorgestellt  oder der Weg zu einer Social Media Policy für NPOs beschrieben. Über besondere Erfolge und Herausforderungen auf Facebook berichtete die Mitorganisatorin des BarCamps, Petra Borrmann von 2aid.org.

Eine eigene Session versammelte die Weltbeweger, die Tickets bei unserer Verlosungsaktion gewonnen hatten. Vom Ein-Mann-Projekt „Eine Fahrraddoku – Junge Deutsche“ über das rasant wachsende studentische Projekt Weitblick bis hin zur internationalen Organisation Common Purpose deckte die Runde die große Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements ab. Deutlich wurde, dass für den Kick-off der Projekte punktuelles Fundraising oftmals völlig ausreicht, aber in der Skalierungsphase ein nachhaltiges Fundraisingkonzept die Grundlage bilden muss. Auch wollten die Teilnehmer ihre Social-Media-Aktivitäten ausweiten, um im Dialog mit ihren Unterstützern die Projekte weiterzuentwickeln. Tipps erhielten die Session-Teilnehmer von Camp-Initiatorin Alexa Gröner und dem Weltbeweger-Team.

Dass man über Fundraising2.0 nicht nur sprechen, sondern es direkt anwenden kann, zeigte die Performance der Malerin Etelka Kovacs-Koller. Zu Gunsten des Weltbeweger-Projekts Kunst-Koffer wurde das Kunstwerk unter den Camp-Teilnehmern verlost.

Die Weltbeweger bewegen das fundraising2.0 CAMP

Katarina Peranic 18. Januar 2011

Gastbeitrag von Alexa Gröner

“Nix los auf der Straße? Alle weg? Mama und Papa arbeiten? Der Nachmittag zieht sich lang wie ein Kaugummi und Langeweile kreist wie ein Adler über Deinem Kopf? Wunderbar! Dann bist Du genau richtig bei uns!”

Titus Grab - Initiator der Kunstkoffer


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