Thema der Woche

ARD-Themenwoche “Essen ist Leben”

Katarina Peranic 28. Oktober 2010

Seit Samstag präsentiert die ARD in ihrer diesjährigen Themenwoche “Essen ist Leben” zahlreiche Beiträge rund um das Thema Ernährung. Die Aktion soll zeigen, wie sich die Herstellung von Lebensmitteln auf Umwelt und Gesellschaft auswirkt. Kreative Projekte von Bürgern für Bürger rund um das Thema Ernährung finden sich auch auf Weltbeweger. In ganz Deutschland haben Engagierte innovative Projekte initiiert, die über gesunde Ernährung aufklären, Transparenz in die Lebensmittelbranche bringen, Schülern über das Essen fremde Kulturen näher bringen. Andere Initiativen geben durch den Betrieb eines selbstorganisierten Ladens dem Dorfleben Impulse. Den ganzen Beitrag lesen »

Neues Feuer für die Wehr

Stiftung Bürgermut 6. Mai 2010

28eacc79e3bc57fb52aa8d2ca853aaac

Die freiwilligen Feuerwehren im größten hessischen Landkreis wollen enger zusammenarbeiten, wenn es um das Gewinnen neuer Mitglieder und die Aktivierung von Kindern und Jugendlichen geht. Das vereinbarten Feuerwehr-Führungskräfte des Main-Kinzig-Kreises bei einer Tagung unter der Moderation von Bürgermut-Geschäftsführer Uwe Amrhein. „Auch im Feuerwehrwesen gibt es viele verblüffende Erfolgsmodelle für ein modernes Freiwilligenmanagement”, stellte Amrhein fest und verwies auf zwei Beispiele aus den Reihen der Weltbeweger.

Wie Frauen in einem kleinen Ort die Tagesalarmbereitschaft sicherstellen, beweist die Feuerwehr in Breithardt. Dort haben Feuerwehrfrauen mit kleinen Kindern einen Betreuungsdienst selbst organisiert. Wenn die Kameradinnen tagsüber zur Brandbekämpfung ausrücken, bringen sie den Nachwuchs mit ins Gerätehaus, wo eine von ihnen während des Einsatzes der anderen die Betreuung übernimmt.

Eine spannende Form der Öffentlichkeitsarbeit betreibt Feuerwehrmann und Weltbeweger Claus Lühr in Uelzen und Lüneburg, der im örtlichen Lokalfunk Radio ZuSa jeden Sonntag eine eigene Sendung mit Themen rund um die örtliche Feuerwehr bestreitet. So gelangt er direkt in die Wohnzimmer der Bürgerinnen und Bürger.

Thema der Woche: Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Katarina Peranic 7. Oktober 2009

Stiftung Bürgermut präsentiert
und würdigt herausragende Projekte

Aktiv werden und Probleme angehen, statt zu resignieren – das ist das Motiv der bundesweit 23 Millionen Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren. Mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit auf die Arbeit der Freiwilligen zu lenken, ihren Einsatz zu würdigen und anzuerkennen, startete am 2. Oktober 2009 in Berlin die fünfte Woche des bürgerschaftlichen Engagements unter dem Motto »Engagement macht stark«.

Die Stiftung Bürgermut in Berlin nahm dies zum Anlass, einige besonders herausragende Beispiele ehrenamtlich Aktiver stellvertretend für viele geniale Ideen zu präsentieren und zu würdigen. Geschäftsführer Uwe Amrhein und Stiftungsgründer Elmar Pieroth überreichten am 5. Oktober 2009 in Heppenheim dem Initiator der „Strahlemann-Initative“ , Franz-Josef Fischer, das Zertifikat als Weltbeweger für seine erfolgreiche Idee, mit einem Zusammenschluss von Firmen chancenlosen Hauptschülern einen Weg in die Berufswelt zu ebnen.

In gleicher Weise würdigte Elmar Pieroth in Eltville das KUZ – Zentrum für Soziale Psychiatrie Rheinblick , das vor 19 Jahren begann, schrittweise mit Hilfe kultureller Veranstaltungen eine Brücke zwischen Menschen innerhalb und außerhalb der Klinik aufzubauen. Seine Idee, Therapiebedürftige auf diese Weise auf ein neues Leben vorzubereiten, schloss mittlerweile auch eine kulturelle Lücke im ländlichen Rheingau und lockt Musik- und Kunstbegeisterte aus vielen Orten nach Eltville.

Regen und Wind trotzend ließen sich Uwe Amrhein und Elmar Pieroth auf den Treppen des Einkaufszentrums in Wiesbaden-Schelmengraben von den einfachen und gleichsam wirkungsvollen Ideen des Projekts „Kunstkoffer“ beeindrucken. Umringt von begeisterten Kindern, die wöchentlich unter Anleitung von Titus Grab mit Farben, Ton, Papier, Holz und Metall experimentieren, überreichten sie das Zertifikat, das die Aufnahme in das Vernetzungsportal Weltbeweger für Deutschlands Engagierte dokumentiert.

Thema der Woche: Schulstart 2009

Katarina Peranic 11. September 2009

Lokale Zusammenschlüsse ehrenamtlicher Helfer sichern den Weg der ABC-Schützen
Schulstart überall in Deutschland. Verkehrsministerien appellieren an Autofahrer, jetzt besonders aufmerksam zu sein. Und bundesweit sind ehrenamtliche Verkehrshelfer im Einsatz, um die jungen ABC-Schützen sicher zur Schule zu begleiten. Verschiedene Zusammenschlüsse von Firmen, Eltern und vielen ehrenamtlich aktiven Bürgern sorgen dafür, dass der Schulweg sicherer wird und die traurige Bilanz von mehr als 100 000 Unfällen mit Schülern jährlich sinkt.

Doch nicht nur bundesweit präsente Verbände unterbreiten ihre Ideen, die Kindern die Teilnahme am Straßenverkehr erleichtert. Auf der unserer Plattform Weltbeweger finden sich bundesweit nachahmenswerte Beispiele, die Wege aufzeigen, wie sich Bürger gleich welchen Alters gerade zum Schulbeginn für die Interessen von Schülern einsetzen.

Mit Verkehrssicherheitstipps auf Verkaufstüten sorgen in Detmold Firmen dafür, dass der Schulweg sicherer wird. Die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Hinweise lieferte die Verkehrswacht, Bäcker finanzierten den Sonderdruck auf ihren Brötchentüten. Zusätzlich sorgten Detmolder Unternehmer dafür, dass Schulanfänger reflektierende Sicherheitswesten sowie Klickarmbänder erhalten.

Das Tarper Bündnis für Groß und Klein als Netzwerk verschiedener regionaler Unternehmer garantiert jedem Kind, das in eine missliche Alltagssituation gerät, auf ganz einfache Art und Weise Unterstützung. Ein Raupen-Aufkleber an verschiedenen Geschäften, Ämtern, Eisdielen und Servicestätten der Stadt signalisiert den Kindern: „Egal ob Du ein Pflaster brauchst oder den Bus verpasst hast – hier wird Dir geholfen!“ Die Bedeutung des Logos lernen die Kleinen schon in den Grundschulen und Kindergärten.

In Pfaffenrot bei Karlsruhe (Enzkreis) gehören Rageleien und gefährliche Streitsituationen im Schulbus der Vergangenheit an. Ausgebildet von Polizisten und Verkehrsunternehmen sorgen Acht- bis Zehnklässler ab der achten Klasse als Schulbusbegleiter für eine entspannte und gewaltfreie Fahrt zur Schule.

Thema der Woche: Schwimmbäder und Bibliotheken vor dem Aus?

Katarina Peranic 4. September 2009

Wie ehrenamtliche Helfer mit pfiffigen Ideen den Erhalt sichern
Neigt sich der Sommer dem Ende, stehen öffentliche Schwimmbäder in Deutschland auf dem Prüfstand. Auch andere kommunal finanzierte Objekte wie Bibliotheken und Jugendklubs werden einmal im Jahr einer Finanzanalyse unterzogen. Anhand von Finanz- und Bauzustands- sowie Aufwendungsanalysen entscheiden die Kommunen über den Fortbestand der Freizeiteinrichtung. Decken die Einnahmen nicht ausreichend den Kostenrahmen ab, droht oft das Aus. Denn die Gemeindekassen sind leer und die zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel reichen kaum aus, um die Kosten für den Erhalt der Bäder, Klubs und anderer öffentlicher Freizeitstätten aufzufangen.

Wie also die Schließung verhindern? Unterschriftenaktionen empörter Bürger sorgen zwar für eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit, sind aber kein Allheilmittel, um das Schlimmste abzuwenden. Und einen Investor zu finden, der langfristig das finanzielle Budget für den Erhalt der beliebten Freizeitstätte sichert, ist ein schwieriges Unterfangen. Mit dem richtigen Konzept und vielen ehrenamtlichen Helfern kann es allerdings gelingen, infrastrukturelle Objekt zu bewahren. Das dokumentieren bundesweite Projekte bürgerschaftlichen Engagements, die auf der Online-Plattform Weltbeweger zu finden sind. Die unter „Schwimmbad“, „Bibliothek“ oder „Jugendklub“ in der Suchanfrage erscheinenden Wege zeigen auf, wie durch den gemeinsamen Einsatz von Einwohnern und regionalen Unternehmen Freizeiteinrichtungen der Bevölkerung erhalten bleiben.

Die Mitglieder des Fördervereins van Ameren Bad Emden beweisen beispielsweise, dass auch ohne einen Cent öffentlicher Förderung mit Schwimmbädern Gewinne statt Verlustgeschäfte möglich sind.

In Nienburg-Holtdorf reichten über 4000 Unterschriften nicht aus, die drohende Schließung des Freibades am Dobben abzuwenden. Erst die drastische Senkung der Unterhaltskosten mit Hilfe von ehrenamtlichen Einsatzkräften und eine pfiffige Idee der Mitglieder des Fördervereins brachte den Durchbruch: Die jetzigen Pächter des Schwimmbades verzaubern es jedes Jahr in eine 1200 Quadratmeter große künstliche Eisfläche und sorgen so für Besucherströme zu fast jeder Jahreszeit.

In der Stadtteilbibliothek Bremerhaven-Lehe waren kurzerhand alle Bücher ausgeliehen. Mit dieser pfiffigen Aktion verhinderten Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die Schließung der Bibliothek. Der clevere Schachzug und ein selbst entwickeltes Drei-Säulen-Modell überzeugte die Politiker. Seither ist die Stadt nur noch für die Unterhaltungskosten zuständig. Betrieb und Buchausleihe übernehmen die Schüler ehrenamtlich gemeinsam mit dem Förderverein, dessen Vorsitz stets ein Schüler führt.

Thema der Woche. Nicht nur im Wahljahr 2009

Katarina Peranic 26. August 2009

Demokratische Mitbestimmung ist

jeder Zeit möglich

Seit Wochen prangen Wahlplakate an Laternenmasten, werben Parteien in Fernsehspots, Talkshows, Zeitungen und Beilagen für ihre politischen Ziele. Per Post zugestellte persönliche Wahlbenachrichtigungen erinnern an den Abstimmungstermin, den jeder durch das im Grundbuch festgeschriebene Recht auf demokratische Mitbestimmung wahrnehmen darf.  Doch nicht nur im Rahmen des Wahljahres 2009 haben Bürger die Chance, aktiv auf Veränderungen auf kommunaler wie Landesebene Einfluss zu nehmen.

Überall in Deutschland gibt es zahlreiche Möglichkeiten, parteienunabhängig die Geschicke der Gemeinde, Stadt oder des Landkreises in allen Bereichen der Kommunalpolitik mit zu lenken. Unter „Demokratie“ in der Suchanfrage auf unserer Plattform finden sich bundesweit praktische Beispiele gelebter Demokratie. Sie zeigen nachahmenswerte Wege auf, wie sich Bürger gleich welchen Alters ehrenamtlich für Veränderungen auf kommunaler Ebene engagieren und infrastrukturelle wie auch soziale Verbesserungen bewirken können.

In Nordhorn verschaffen sich beispielsweise 12- bis 18-jährige Stadtteilvertreter Gehör bei den Ratsherren der Stadt. Beim Projekt der Kinder- und Jugendbeteiligung Nordhorn debattieren Kinder und Schüler beispielsweise in Jugendforen über dringend nötige Veränderungen und beeinflussen mit Vorschlägen aktiv kommunale und demokratische Entscheidungen. Mit den daraus resultierenden Projekten vom Einrichten geeigneter Jugendplätze bis hin zur Planung eines eigenen Bahnhofs, die sie mit verschiedenen Partnern umsetzen, forcieren sie zugleich die Vernetzung von Kirchen, Vereinen und Jugendorganisationen.

Mit der Initiative Barrierefreies Leben in Bad Arolsen schaffen es Bürger, die Entscheidungsträger der Stadt für Alltagsprobleme alter und behinderter Menschen zu sensibilisieren und zu infrastrukturellen Lösungen zu bewegen. Sie erreichen, dass Sozial- und Bauamt vermeidbare Hürden im Stadtgebiet beseitigen, öffentlichen Institutionen praktische Umbauarbeiten planen und mobilisieren alle Einwohner, Auffälligkeiten den Behörden zu melden.

In Reutlingen entscheiden Bürger im Rahmen des selbst initiierten Spendenparlaments über die Vergabe finanzieller Mittel für soziale Projekte. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung entscheiden die Einwohner, welche Kinder-, Jugend-, Senioren- oder Gesundheitsprojekte mit Zuschüssen gefördert werden und nehmen mit öffentlichen Abstimmungen aktiv Einfluss auf die soziale Gestaltung ihrer Stadt.

Thema der Woche: Wie löst man Betreuungsengpässe?

Katarina Peranic 19. August 2009

Regionale ehrenamtliche Hilfen

für Kinder und Eltern

Der wichtigste Garant für Eltern, einer geregelten Berufstätigkeit nachgehen zu können, ist die gesicherte Betreuung ihrer minderjährigen Kinder während der Arbeitszeit. Gerät diese durch Schließzeiten der Kita, saisonbedingte Arbeitszeitverlagerung, die eigene oder Krankheit des Kindes ins Wanken, sind Eltern auf schnelle Hilfe angewiesen. Zum Retter in der Not werden dann Netzwerke, die oft durch das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angeregte lokale Bündnis für Familie entstanden. Deutschlandweit sind ehrenamtliche Helfer täglich bereit, berufstätigen Eltern zur Seite zu stehen. Unter Kinderbetreuung in der Suchabfrage auf der Online-Plattform weltbeweger sind bundesweit Projekte freiwilliger Akteure beschrieben, die auf verschiedenartige Weise Eltern unterstützen und ihnen bei zeitlichen Engpässen einen Ausweg bieten bzw. die Tipps zur Gewinnung von Betreuungsressourcen und zur Errichtung regionaler Strukturen geben.

Ein Modellprojekt des Vereins Rügen tut gut sorgt beispielsweise mit einer Kinderbetreuung auch am Wochenende und in den Abendstunden dafür, dass Kinder bis zum 10. Lebensjahr gut versorgt sind, wenn die Eltern sich um die Touristen kümmern, die auf der Insel ihre Freizeit genießen.

Das Projekt Kinderbetreuung Velbert beschreibt vielseitige Hilfsangebote für Eltern, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Ein Netzwerk aus Unternehmen, Verbänden, Vereinen und sozialen Initiativen ermöglicht beispielsweise die Kinderbetreuung im Krankheitsfall durch qualifizierte Tagesmütter, die häufig von allein Erziehenden in Anspruch genommen wird.

Die Initiatoren der Zeitbrücken Hanau gehen sogar ein Stück weiter: Hier ist die ehrenamtliche Betreuung der Kinder in den Randzeiten unmittelbar vor und nach Kitaschluss gepaart mit Familienanschluss: Ähnlich dem Wunschgroßeltern-Prinzip verbindet das Noteltern-Programm der Stadt jeweils drei Generationen und schafft dauerhafte Kontakte.

Thema der Woche: Noch keinen Ausbildungsplatz?

Stiftung Bürgermut 10. August 2009

Deutschlandweit sind Jobhelfer für Schulabgänger 2009 im Einsatz

In wenigen Tagen ist es so weit: Tausende Schulabgänger beginnen ihre Ausbildung. Doch nicht allen glückt der Start ins Berufsleben. Jährlich bleibt jeder siebte Jugendliche in Deutschland ohne Lehrstelle. Für die betroffenen Schulabgänger heißt das: Aktiv weiter suchen und die Zeit bis zum nächsten Vorstellungsgespräch beim potentiellen Ausbildungsbetrieb nutzen, um sich fit für die Bewerbung zu machen und eventuelle Lerndefizite auszugleichen.

Hierbei hilft die Bundesagentur für Arbeit mit zahlreichen Programmen zur Jobwahl, zum Bewerbungscoaching sowie praktischen Vorbereitungskursen auf den Start in einen Wunschberuf und alternativen Bildungsangeboten. Daneben gibt es deutschlandweit eine Reihe ehrenamtlicher Hilfsangebote für Schulabgänger, die bislang ohne Ausbildungsplatz da stehen. Unter „Beruf(ung) und Arbeitswelt“ in der Suchanfrage auf der Online-Plattform Weltbeweger finden sich bundesweit Projekte, die Wege aufzeigen, Jugendliche in Ausbildungsplätze zu vermitteln bzw. die Tipps zum Job-Coaching, zur Gewinnung von Ausbildungsressourcen und regionalen Vermittlungsoffensiven geben.

Das Netzwerk Ausbildung st.ar.k Weiterstadt bündelt beispielsweise ehrenamtliche Mitarbeiter aus Unternehmen, Schulen und Kirchen, die als Jobvermittler fungieren.

Die Jobfinder Hamburg riefen die „Koordinierungsstelle Ausbildung“ ins Leben, um speziell Hauptschülern mit schlechter Vermittlungsprognose durch Einsätze in verschiedenen Unternehmen Praxiserfahrungen zu vermitteln und erste Kontakte zu potentiellen Lehrbetrieben herzustellen.

Die Projektbeteiligten des Jobcoaching Tuttlingen ermöglichen benachteiligten Jugendlichen eine persönlichkeitsfördernde Ausbildung mit sozialpädagogischer Betreuung durch Sozialarbeiter.

Sabine Henkel