Veranstaltungen

Beim Feri Stiftungspreis landeten wir unter den Top 7 von 250 Stiftungen

Uwe Amrhein 10. Juni 2010

Bürgermut-Konzept als besonders innovativ ausgezeichnet

Die Stiftung Bürgermut und ihre Weltbeweger-Plattform unter den sieben Finalisten beim Feri Stiftungspreis. Das klingt nicht schlecht. Immerhin hatten sich rund 250 Stiftungen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich um die mit 25.000 Euro dekorierte Plexiglas-Skulptur beworben. Geld, Ruhm und Ehre auf einen Schlag – was will man als kleine Stiftung mehr?

Den Sprung ganz nach oben aufs Podium haben wir am Mittwoch, 11. Juni, nicht geschafft. Das sehen wir ganz olympisch und gratulieren den Kollegen von der Kreuzberger Kinderstiftung von ganzem Herzen. Eine lohnende Erfahrung waren die anderthalb Tage im mondänen Bad Homburg allemal. Und wie gesagt: Platz 2 bis 7 unter 250, teils sehr namhaften Stiftungen… das ist eine Anerkennung, eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges und ein Ansporn.

Hier einige Impressionen von der Preisverleihung.

Austausch und Impulse bei Engagiert mit K(l)ick 2010

Katarina Peranic 6. Mai 2010

Rund 150 Teilnehmerinnen und  Teilnehmer aus ganz Deutschland trafen sich am 21. April zur Fachkonferenz „Engagement mit K(l)ick“ der Stiftung Bürgermut in Kooperation mit dem Land Hessen, dem hessischen Städte- und Gemeindebund und dem hessischen Landkreistag. Gastgeber war der Main-Kinzig-Kreis. In zwölf Workshops diskutierten Interessierte über Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Social Media-Diensten für die konkrete Arbeit in Vereinen und Organisationen.  Engagement- und Web-Experten gaben Auskunft über Trends und Status Quo der Engagementförderung im Internet.

Eröffnet wurde die Konferenz von Franz-Reinhard Habbel, dem Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.  Als  E-Government -Experte befasst er sich seit Jahren mit der Modernisierung von Politik und Verwaltung. In seinem Vortrag beschrieb er die Beteiligungsmöglichkeiten des Web 2.0 als entscheidende Voraussetzungen dafür, dass der Bürger künftig nicht nur als Wähler oder Dienstleistungsempfänger agiert, sondern auch als Rat- und Ideengeber eine zentrale Position einnehmen kann.

Daran anknüpfend, gaben die ersten vier Workshops einen Einblick in die Philosophie und einige  Werkzeuge des Web2.0. Begleitend zur Veranstaltung wurde bei Twitter live unter dem Schlagwort #engkick über die Konferenz berichtet. Die Initiatoren von Senioren Lernen Online nutzen die Veranstaltung, um eine Radiointerview mit Bürgermut-Geschäftsführer Uwe Amrhein live im Web zu senden.

Hier ein Überblick über die Beiträge

Workshop I: „Web2.0 für mein Engagement – ein gelungener Start. Soziale Medien -Twitter, Facebook& Co.“
Referentin: Katarina Peranic
Moderation: Tim Ruder

Workshop II: Suchen und finden von Freiwilligen mit dem Internet
Referent: Walter Dreßbach, Ehrenamtsagentur Main-Kinzig-Kreis
Moderation: Jochen Beuckers, Forum Ehrenamt Königswinter

Workshop III: Gemeinsam mehr verändern -wie Aktive im Netz gemeinsam lernen
Referent: Uwe Amrhein, Stiftung Bürgermut

Workshop IV: Aktuell und lebendig -die Stärke einer Online-Community für aktive Bürger
Referent: Tom Nöding, evangelisch.de

Am Nachmittag präsentierten Praktiker den Einsatz sozialer Medien in der Praxis in den Best-Practice Workshops.

Workshop V: senioren-lernen-online.de
Live dabei: Lebenslanges Lernen unter Nutzung des Internets
Referenten: Horst Sievert, Uta Krope, senioren-lernen-online.de

Workshop VI: Arbeiterkind.de
Aufbau und Entwicklung eines Projektes mit Unterstützung des Webs
Referent: Dorian Lübcke, Mentor in Gießen bei arbeiterkind.de

Workshop VII: socialbar.de
Online vernetzen -offline handeln. Die socialbarFrankfurt als Schnittstelle von On-und Offlineengagement
Referent: Katrin Kiefer, netzwerkpr.de

Workshop VIII: Gelnhäuser Tafel
Neue Mitglieder gewinnen und Spenden sammeln mit strategischer On-und Offlinekommunikation
Referenten: Günther Rams, Gelnhäuser Tafel
Katarina Peranic, Stiftung Bürgermut

Zum Abschluss diskutierten die Referenten mit Uwe Amrhein von der Stiftung Bürgermut über die Erfahrungen aus den Workshops. Tom Nöding und Horst Sievert plädierten für mehr Neugier und Offenheit im Umgang mit neuen Medien. Das Alter spiele ihrer Meinung nach keine Rolle, wie das Projekt Senioren Lernen Online zeige. Die Idee hinter Web 2.0, Wissen zu teilen, Partizipation und Dialog zu fördern, könne gemeinwohlorientieren Projekten helfen, ihre Ziele und Aufgaben besser umzusetzen.



engagiert mit k(l)ick. Fachtagung für Engagementförderung im Internet

Uwe Amrhein 6. März 2010

Stephanie_Hofschläger_picceliode

Foto: Stephanie_Hofschläger_picceliode

Das Internet gewinnt für das bürgerschaftliche Engagement rasant an Bedeutung. Aktive Menschen schließen dort nicht nur berufliche und private Kontakte. In sozialen Netzwerken finden sie auch Gleichgesinnte für ihr Ehrenamt, entdecken praktische Hilfen, stellen sich Förderern und Sponsoren dar und tauschen ihre Erfahrungen aus.

Den ganzen Beitrag lesen »