Veranstaltungen

Zu Gast bei der 3te Generation Ostdeutschland

Stiftung Bürgermut 20. Juli 2011

Von Bea Paeßler

Vom 8. – 10. Juli fand im Berliner Collegium Hungaricum ein besonderes Treffen statt: Das der Dritten Generation Ostdeutschland. Junge Menschen aus ganz Deutschland, vor allem aber aus den neuen Bundesländern, kamen in Berlin zusammen, um sich bei Vorträgen, Impulsen und Diskussionsrunden über die Erfahrungen, die sie während der Wendezeit machten, auszutauschen und herauszuarbeiten, wie sie die dabei erworbenen Kompetenzen in die Gesellschaft einbringen können.

Ziel des ambitionierten Projektes, das von jungen Ost- und Westdeutschen rein ehrenamtlich organisiert und umgesetzt wurde, ist es, gemeinsam Ideen für die Entwicklung zukunftsfähiger gesellschaftlicher Strukturen in Ostdeutschland zu entwickeln, die als Projekte lokal wie national umgesetzt werden.

So stand der letzte Tag der Veranstaltung ganz im Namen des bürgerschaftlichen Engagements in Ostdeutschland: In einem Open Space stellten sich sieben bestehende Projekte vor und tauschten sich untereinander und mit den Teilnehmern über ihre Arbeit, Kooperationsmöglichkeiten und Zukunftspläne aus. Wir freuen uns, dass neben dem Jugendparlament Kyritz , der Lebensgemeinschaft Klein Jasedow ( Weltbeweger der ersten Stunde) und dem Verein Cynal e.V. auch der Weltbeweger dabei war. Wir zeigten den Interessierten unsere Plattform und konnten ihnen einige Projekte näher vorstellen. Ostdeutsche Weltbeweger wie der Mittelhof Gessin oder Bürgercourage.Dresden weckten großes Interesse und auch wir konnten uns inspirieren lassen von spannenden Menschen und Gesprächen.

Insgesamt eine spannende Veranstaltung, bei der wir beim nächsten Mal gern wieder dabei sind.

Fotos: 3te Generation Ostdeutschland/ Ronny Keller


Fundraising2.0 CAMP 2011

Katarina Peranic 26. Januar 2011

von Henrik Flor und Katarina Peranic

Das ehemalige Ungarische Kulturinstitut liegt direkt gegenüber vom Berliner Fernsehturm und versprüht einen sperrigen Charme – nackte Betonwände, 60er-Jahre-Dekor, gedimmtes Licht. Für einen Tag wurde die Independent-Location zum Fundraising-Zentrum der Republik. Rund 250 Fundraiser reisten an, um sich über die neuesten Trends in Sachen Spendenakquise und Mobilisierung im Netz auszutauschen.

Fotos: Holger Gross www.lichtbildkunst.de

Das Ganze funktionierte nach dem BarCamp-Prinzip: Im Stundentakt fanden in den verschiedenen Räumen wechselnde Sessions statt. Welche Themen dort diskutiert werden, schlagen die Teilnehmer selbst vor. Es gibt keinen Frontalunterricht, sondern lediglich einen Impulsgeber, der eine kurze Präsentation macht, dann reden alle mit.

Auf diese Weise stellten die NPO-Vertreter, Fundraiser und Social-Media-Experten über 30 Sessions selbst auf die Beine. Es ging um Crowd- und Friendfunding, Video, Storytelling, Online-Payment und natürlich die vielen Spielarten der Kommunikation im social web.

Software- und SEO-Fachleute beispielsweise konnten in der Session von Thilo Reichenbach einiges über Suchmaschinenmarketing lernen oder in einer Opensource-Session über die Entwicklung eines CRM-Tools auf Open Source Basis diskutieren.

Dabei musste man kein IT-Fachmann sein, um auf den aktuellen Stand in Sachen Online-Fundrainsing und -Campaingning zu kommen. Im Rahmen einer Gruppenarbeit wurde ein Fundraising-KIT weiterentwickelt, Montoring-Tools, die jeder bedienen kann, vorgestellt  oder der Weg zu einer Social Media Policy für NPOs beschrieben. Über besondere Erfolge und Herausforderungen auf Facebook berichtete die Mitorganisatorin des BarCamps, Petra Borrmann von 2aid.org.

Eine eigene Session versammelte die Weltbeweger, die Tickets bei unserer Verlosungsaktion gewonnen hatten. Vom Ein-Mann-Projekt „Eine Fahrraddoku – Junge Deutsche“ über das rasant wachsende studentische Projekt Weitblick bis hin zur internationalen Organisation Common Purpose deckte die Runde die große Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements ab. Deutlich wurde, dass für den Kick-off der Projekte punktuelles Fundraising oftmals völlig ausreicht, aber in der Skalierungsphase ein nachhaltiges Fundraisingkonzept die Grundlage bilden muss. Auch wollten die Teilnehmer ihre Social-Media-Aktivitäten ausweiten, um im Dialog mit ihren Unterstützern die Projekte weiterzuentwickeln. Tipps erhielten die Session-Teilnehmer von Camp-Initiatorin Alexa Gröner und dem Weltbeweger-Team.

Dass man über Fundraising2.0 nicht nur sprechen, sondern es direkt anwenden kann, zeigte die Performance der Malerin Etelka Kovacs-Koller. Zu Gunsten des Weltbeweger-Projekts Kunst-Koffer wurde das Kunstwerk unter den Camp-Teilnehmern verlost.

Weltbeweger unterstützt das fundraising2.0CAMP

Katarina Peranic 7. Januar 2011

Jetzt bewerben: 3 Tickets für Weltbeweger-Projekte reserviert

Von Katarina Peranic und Bea Paessler


Am 21. Januar findet das fundraising2.0CAMP im HBC Berlin statt. Was das fundraising2.0CAMP ist? Das ist die Unkonferenz zum Thema Fundraising und Social Media. Unkonferenz, weil die konkreten Workshop-Themen nicht im Vorfeld festgelegt, sondern vor Ort von den Teilnehmern bestimmt werden.

Bereits im vergangenen Jahr, als das Camp seine Premiere feierte, unterstütze das Weltbeweger-Team die Organisatoren. Fünf ausgewählte Weltbeweger nahmen an der Veranstaltung teil und entwickelten dort gemeinsam mit den anderen Teilnehmern neue Ideen und Strategien für ihr Fundraising 2010. Ana Lichtwer von den Berliner Büchertischen setze das neue Wissen direkt um: Sie baute mit ihrem Team ihre Facebook und Twitterpräsenz zu einem erfolgreichen Dialoginstrument auf und verband damit On- und Offlineaktivitäten, die beispielsweise in der Veranstaltung eines Carrotmobs mündeten.

Eine Teilnahme lohnt sich also und deswegen möchten wir auch zum diesjährigen Camp drei Weltbeweger-Projekte einladen und zu einer kurzen Bewerbung aufrufen. Um die 3 kostenlosen Tickets zu ergattern benötigen die Gewinner allerdings etwas mehr als das berühmte Quäntchen Glück: Nämlich eine gute Erklärung, warum gerade sie am fundraisin2.0CAMP teilnehmen sollten.

Interesse an einem Ticket?
Einfach folgende drei Fragen beantworten, bis zum 14.01. an info@buergermut.de schicken, uns überzeugen und abwarten. Die verdienten Gewinner werden am 14. Januar benachrichtigt. Mitmachen können alle Vertreter von gemeinnützige Stiftungen, Organisationen, Vereinen und Projekten in Deutschland.

1. Bitte beschreiben Sie kurz aber aussagekräftig Ihr Projekt und gegebenenfalls bisherige Fundraising-Aktivitäten.

2. Was versprechen Sie sich von der Teilnahme am Fundraising 2.0 CAMP?

3. Warum sollten gerade Sie eines der wenigen Tickets gewinnen? Was können Sie zum Gelingen des Camps beitragen?
Gutes Gelingen!

(Das Camp richtet sich an gemeinnützige Stiftungen, Organisationen, Vereine und Projekte in Deutschland, die sich mit den anderen rund 250 teilnehmenden Fundraisern und Social Media Experten rund um das Thema fundraising2.0 austauschen möchten.)

13. Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums

Katarina Peranic 15. Oktober 2010

Am 09. Oktober fand die 13. Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums zum Thema INNOVATIONEN – CHANCEN, RISIKEN, VORAUSSETZUNGEN in Prag statt. Organisiert vom tschechischen Collegium Bohemicum trafen sich Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um gemeinsam über die Nachwirkungen der Weltwirtschaftskrise aus tschechischer und deutscher Sicht zu diskutieren. Das Thema „Innovationen“ habe im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise an Aktualität gewonnen“, so die Organisatoren.

Die Jahreskonferenz des Deutsch-Tschechischen Gesprächsforums konzentrierte sich auf einen breiteren Kreis gesellschaftlicher Fragen: Wie wird Druck aufgebaut, der zu Veränderungen in bestehenden Prozessen und zur Suche nach neuen Lösungen führt? Wie entsteht ein innovationsfreundliches gesellschaftliches Klima? Was behindert Innovationen? Welche Rolle spielt die Politik?
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vhw Verbandstag 2010 oder das Kreuz mit der Bürgerbeteiligung

Henrik Flor 9. Oktober 2010

“Bürgerorientierung” war als zentraler Begriff des Verbandstags 2010 des Bundesverbands für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. angekündigt worden, der am 7. Oktober im Berliner Café Moskau stattfand.  Zumindest im Vormittags-Panel musste man sich verwundert die Augen reiben, wie unterschiedlich “Bürgerorientierung” gedacht werden kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Kongress “Öffentlichkeit und Demokratie”, Berlin, 1.-3. Oktober

Henrik Flor 4. Oktober 2010

Wer glaubte, dass die Tagesschau solide recherchierte Informationen böte und die deutsche Zeitungslandschaft einen Meinungspluralismus abbildete, der diesen Namen auch verdient, der erlebte am vergangenen Wochenende auf dem Kongress „Öffentlichkeit und Demokratie“ eine harte Bauchlandung.

In den Räumen der Friedrich Ebert Stiftung und des WZB trafen sich Den ganzen Beitrag lesen »

Beim Feri Stiftungspreis landeten wir unter den Top 7 von 250 Stiftungen

Stiftung Bürgermut 10. Juni 2010

Bürgermut-Konzept als besonders innovativ ausgezeichnet

Die Stiftung Bürgermut und ihre Weltbeweger-Plattform unter den sieben Finalisten beim Feri Stiftungspreis. Das klingt nicht schlecht. Immerhin hatten sich rund 250 Stiftungen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich um die mit 25.000 Euro dekorierte Plexiglas-Skulptur beworben. Geld, Ruhm und Ehre auf einen Schlag – was will man als kleine Stiftung mehr?

Den Sprung ganz nach oben aufs Podium haben wir am Mittwoch, 11. Juni, nicht geschafft. Das sehen wir ganz olympisch und gratulieren den Kollegen von der Kreuzberger Kinderstiftung von ganzem Herzen. Eine lohnende Erfahrung waren die anderthalb Tage im mondänen Bad Homburg allemal. Und wie gesagt: Platz 2 bis 7 unter 250, teils sehr namhaften Stiftungen… das ist eine Anerkennung, eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges und ein Ansporn.

Hier einige Impressionen von der Preisverleihung.

Austausch und Impulse bei Engagiert mit K(l)ick 2010

Katarina Peranic 6. Mai 2010

Rund 150 Teilnehmerinnen und  Teilnehmer aus ganz Deutschland trafen sich am 21. April zur Fachkonferenz „Engagement mit K(l)ick“ der Stiftung Bürgermut in Kooperation mit dem Land Hessen, dem hessischen Städte- und Gemeindebund und dem hessischen Landkreistag. Gastgeber war der Main-Kinzig-Kreis. In zwölf Workshops diskutierten Interessierte über Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Social Media-Diensten für die konkrete Arbeit in Vereinen und Organisationen.  Engagement- und Web-Experten gaben Auskunft über Trends und Status Quo der Engagementförderung im Internet.

Eröffnet wurde die Konferenz von Franz-Reinhard Habbel, dem Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.  Als  E-Government -Experte befasst er sich seit Jahren mit der Modernisierung von Politik und Verwaltung. In seinem Vortrag beschrieb er Den ganzen Beitrag lesen »

engagiert mit k(l)ick. Fachtagung für Engagementförderung im Internet

Stiftung Bürgermut 6. März 2010

Stephanie_Hofschläger_picceliode

Foto: Stephanie_Hofschläger_picceliode

Das Internet gewinnt für das bürgerschaftliche Engagement rasant an Bedeutung. Aktive Menschen schließen dort nicht nur berufliche und private Kontakte. In sozialen Netzwerken finden sie auch Gleichgesinnte für ihr Ehrenamt, entdecken praktische Hilfen, stellen sich Förderern und Sponsoren dar und tauschen ihre Erfahrungen aus.

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