Archiv für das Tag 'weltbeweger'

Was sind eigentlich Weltbeweger?

Katarina Peranic 18. Juni 2010

Weltbeweger – so nennen wir Menschen, die einen eigenen Weg gefunden haben, die Lebensverhältnisse in ihrem Umfeld zu verbessern. Dabei ist es nicht wichtig, ob dieser Weg im Sozialen, in der Kultur, im Umweltschutz, in der Bildung oder einem anderen Bereich hilft. Diese Wege stehen in keinem Gesetz und in keinem Handbuch einer großen Organisation. Weltbeweger haben eine bürgerschaftliche Aktivität zum Wohl der Allgemeinheit mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern selbst auf die Beine gestellt.

  • Die Übertragbarkeit ist das A und O einer Weltbeweger-Idee. Das vorgestellte Modell sollte von anderen Menschen an anderen Orten machbar sein.
  • Weltbeweger-Projekte dienen dem Gemeinwohl. Sie wirken positiv auf gesellschaftliche Systeme. Sie helfen, relevante und allgemein anerkannte Herausforderungen zu lösen. Immer sind sie geschaffen von Bürgern für Bürger. Niemals dienen sie nur dem Profit oder dem alleinigen Interesse des Initiators.
  • Weltbeweger sind Praktiker. Ihr Weg ist eine bereits realisierte Idee, die sich in der täglichen Praxis bewährt. Nur so ist es möglich, dass andere Aktive von tatsächlichem Praxiswissen lernen.
  • Originelle Projekte.  Das beschriebene Projekt muss nicht einzigartig oder brandneu sein. Es sollte aber nicht so gängig sein, dass es keiner Beschreibung mehr bedürfte. Schließlich geht es ja darum, dass bürgerschaftlich aktive Menschen ihren besonderen „Dreh“ miteinander teilen.
  • Das beschriebene Projekt geht über das hinaus, was Sie als ihren Job bezeichnen. Sie setzen sich mit ihrem Weg freiwillig für die Gesellschaft ein.

Sie möchten die Plattform mit ihrem Weg bereichern oder ein Projekt vorschlagen? Klasse! Danke dafür. Das können Sie gleich hier.

Unsere Plattform lädt zum Mitmachen ein. Wer selbst ein Projekt betreibt, das auf originelle und erfolgreiche Weise dem Gemeinwohl dient, ist eingeladen, diesen „Weg“ auf der Weltbeweger-Plattform selbst zu beschreiben. Teilen Sie Ihre Erfahrungen aus der Praxis mit anderen Engagierten.

Natürlich muss man nicht selbst ein Projekt betreiben, um auf der Weltbeweger-Plattform aktiv zu sein. Im Sozialen Netzwerk, der Weltbeweger-Community kann sich jeder kostenlos anmelden und die Vernetzungs- und Kommunikationsfunktionen nutzen.

Austausch und Impulse bei Engagiert mit K(l)ick 2010

Katarina Peranic 6. Mai 2010

Rund 150 Teilnehmerinnen und  Teilnehmer aus ganz Deutschland trafen sich am 21. April zur Fachkonferenz „Engagement mit K(l)ick“ der Stiftung Bürgermut in Kooperation mit dem Land Hessen, dem hessischen Städte- und Gemeindebund und dem hessischen Landkreistag. Gastgeber war der Main-Kinzig-Kreis. In zwölf Workshops diskutierten Interessierte über Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Social Media-Diensten für die konkrete Arbeit in Vereinen und Organisationen.  Engagement- und Web-Experten gaben Auskunft über Trends und Status Quo der Engagementförderung im Internet.

Eröffnet wurde die Konferenz von Franz-Reinhard Habbel, dem Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.  Als  E-Government -Experte befasst er sich seit Jahren mit der Modernisierung von Politik und Verwaltung. In seinem Vortrag beschrieb er die Beteiligungsmöglichkeiten des Web 2.0 als entscheidende Voraussetzungen dafür, dass der Bürger künftig nicht nur als Wähler oder Dienstleistungsempfänger agiert, sondern auch als Rat- und Ideengeber eine zentrale Position einnehmen kann.

Daran anknüpfend, gaben die ersten vier Workshops einen Einblick in die Philosophie und einige  Werkzeuge des Web2.0. Begleitend zur Veranstaltung wurde bei Twitter live unter dem Schlagwort #engkick über die Konferenz berichtet. Die Initiatoren von Senioren Lernen Online nutzen die Veranstaltung, um eine Radiointerview mit Bürgermut-Geschäftsführer Uwe Amrhein live im Web zu senden.

Hier ein Überblick über die Beiträge

Workshop I: „Web2.0 für mein Engagement – ein gelungener Start. Soziale Medien -Twitter, Facebook& Co.“
Referentin: Katarina Peranic
Moderation: Tim Ruder

Workshop II: Suchen und finden von Freiwilligen mit dem Internet
Referent: Walter Dreßbach, Ehrenamtsagentur Main-Kinzig-Kreis
Moderation: Jochen Beuckers, Forum Ehrenamt Königswinter

Workshop III: Gemeinsam mehr verändern -wie Aktive im Netz gemeinsam lernen
Referent: Uwe Amrhein, Stiftung Bürgermut

Workshop IV: Aktuell und lebendig -die Stärke einer Online-Community für aktive Bürger
Referent: Tom Nöding, evangelisch.de

Am Nachmittag präsentierten Praktiker den Einsatz sozialer Medien in der Praxis in den Best-Practice Workshops.

Workshop V: senioren-lernen-online.de
Live dabei: Lebenslanges Lernen unter Nutzung des Internets
Referenten: Horst Sievert, Uta Krope, senioren-lernen-online.de

Workshop VI: Arbeiterkind.de
Aufbau und Entwicklung eines Projektes mit Unterstützung des Webs
Referent: Dorian Lübcke, Mentor in Gießen bei arbeiterkind.de

Workshop VII: socialbar.de
Online vernetzen -offline handeln. Die socialbarFrankfurt als Schnittstelle von On-und Offlineengagement
Referent: Katrin Kiefer, netzwerkpr.de

Workshop VIII: Gelnhäuser Tafel
Neue Mitglieder gewinnen und Spenden sammeln mit strategischer On-und Offlinekommunikation
Referenten: Günther Rams, Gelnhäuser Tafel
Katarina Peranic, Stiftung Bürgermut

Zum Abschluss diskutierten die Referenten mit Uwe Amrhein von der Stiftung Bürgermut über die Erfahrungen aus den Workshops. Tom Nöding und Horst Sievert plädierten für mehr Neugier und Offenheit im Umgang mit neuen Medien. Das Alter spiele ihrer Meinung nach keine Rolle, wie das Projekt Senioren Lernen Online zeige. Die Idee hinter Web 2.0, Wissen zu teilen, Partizipation und Dialog zu fördern, könne gemeinwohlorientieren Projekten helfen, ihre Ziele und Aufgaben besser umzusetzen.



Neues Feuer für die Wehr

Uwe Amrhein 6. Mai 2010

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Die freiwilligen Feuerwehren im größten hessischen Landkreis wollen enger zusammenarbeiten, wenn es um das Gewinnen neuer Mitglieder und die Aktivierung von Kindern und Jugendlichen geht. Das vereinbarten Feuerwehr-Führungskräfte des Main-Kinzig-Kreises bei einer Tagung unter der Moderation von Bürgermut-Geschäftsführer Uwe Amrhein. „Auch im Feuerwehrwesen gibt es viele verblüffende Erfolgsmodelle für ein modernes Freiwilligenmanagement”, stellte Amrhein fest und verwies auf zwei Beispiele aus den Reihen der Weltbeweger.

Wie Frauen in einem kleinen Ort die Tagesalarmbereitschaft sicherstellen, beweist die Feuerwehr in Breithardt. Dort haben Feuerwehrfrauen mit kleinen Kindern einen Betreuungsdienst selbst organisiert. Wenn die Kameradinnen tagsüber zur Brandbekämpfung ausrücken, bringen sie den Nachwuchs mit ins Gerätehaus, wo eine von ihnen während des Einsatzes der anderen die Betreuung übernimmt.

Eine spannende Form der Öffentlichkeitsarbeit betreibt Feuerwehrmann und Weltbeweger Claus Lühr in Uelzen und Lüneburg, der im örtlichen Lokalfunk Radio ZuSa jeden Sonntag eine eigene Sendung mit Themen rund um die örtliche Feuerwehr bestreitet. So gelangt er direkt in die Wohnzimmer der Bürgerinnen und Bürger.

Termine planen auf www.weltbeweger.de

Uwe Amrhein 6. Mai 2010

Die Weltbeweger-Plattform ist um eine Funktion reicher. Benutzer der Plattform erhalten unter „Meine Termine” nicht nur einen Überblick über aktuelle Termine und Veranstaltungen, die für sie relevant sein könnten. Sie können auch selbst Termine anlegen und andere Nutzer dazu einladen. Dieses neue Werkzeug bietet den Eingeladenen wiederum die Möglichkeit, ihre Teilnahme an einer Veranstaltung zu signalisieren. Damit lassen sich komplette Veranstaltungen terminlich optimal verwalten.

Thema der Woche: Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Katarina Peranic 7. Oktober 2009

Stiftung Bürgermut präsentiert
und würdigt herausragende Projekte

Aktiv werden und Probleme angehen, statt zu resignieren – das ist das Motiv der bundesweit 23 Millionen Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren. Mit dem Ziel, die Aufmerksamkeit auf die Arbeit der Freiwilligen zu lenken, ihren Einsatz zu würdigen und anzuerkennen, startete am 2. Oktober 2009 in Berlin die fünfte Woche des bürgerschaftlichen Engagements unter dem Motto »Engagement macht stark«.

Die Stiftung Bürgermut in Berlin nahm dies zum Anlass, einige besonders herausragende Beispiele ehrenamtlich Aktiver stellvertretend für viele geniale Ideen zu präsentieren und zu würdigen. Geschäftsführer Uwe Amrhein und Stiftungsgründer Elmar Pieroth überreichten am 5. Oktober 2009 in Heppenheim dem Initiator der „Strahlemann-Initative“ , Franz-Josef Fischer, das Zertifikat als Weltbeweger für seine erfolgreiche Idee, mit einem Zusammenschluss von Firmen chancenlosen Hauptschülern einen Weg in die Berufswelt zu ebnen.

In gleicher Weise würdigte Elmar Pieroth in Eltville das KUZ – Zentrum für Soziale Psychiatrie Rheinblick , das vor 19 Jahren begann, schrittweise mit Hilfe kultureller Veranstaltungen eine Brücke zwischen Menschen innerhalb und außerhalb der Klinik aufzubauen. Seine Idee, Therapiebedürftige auf diese Weise auf ein neues Leben vorzubereiten, schloss mittlerweile auch eine kulturelle Lücke im ländlichen Rheingau und lockt Musik- und Kunstbegeisterte aus vielen Orten nach Eltville.

Regen und Wind trotzend ließen sich Uwe Amrhein und Elmar Pieroth auf den Treppen des Einkaufszentrums in Wiesbaden-Schelmengraben von den einfachen und gleichsam wirkungsvollen Ideen des Projekts „Kunstkoffer“ beeindrucken. Umringt von begeisterten Kindern, die wöchentlich unter Anleitung von Titus Grab mit Farben, Ton, Papier, Holz und Metall experimentieren, überreichten sie das Zertifikat, das die Aufnahme in das Vernetzungsportal Weltbeweger für Deutschlands Engagierte dokumentiert.

Thema der Woche: Schwimmbäder und Bibliotheken vor dem Aus?

Katarina Peranic 4. September 2009

Wie ehrenamtliche Helfer mit pfiffigen Ideen den Erhalt sichern
Neigt sich der Sommer dem Ende, stehen öffentliche Schwimmbäder in Deutschland auf dem Prüfstand. Auch andere kommunal finanzierte Objekte wie Bibliotheken und Jugendklubs werden einmal im Jahr einer Finanzanalyse unterzogen. Anhand von Finanz- und Bauzustands- sowie Aufwendungsanalysen entscheiden die Kommunen über den Fortbestand der Freizeiteinrichtung. Decken die Einnahmen nicht ausreichend den Kostenrahmen ab, droht oft das Aus. Denn die Gemeindekassen sind leer und die zur Verfügung stehenden öffentlichen Mittel reichen kaum aus, um die Kosten für den Erhalt der Bäder, Klubs und anderer öffentlicher Freizeitstätten aufzufangen.

Wie also die Schließung verhindern? Unterschriftenaktionen empörter Bürger sorgen zwar für eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit, sind aber kein Allheilmittel, um das Schlimmste abzuwenden. Und einen Investor zu finden, der langfristig das finanzielle Budget für den Erhalt der beliebten Freizeitstätte sichert, ist ein schwieriges Unterfangen. Mit dem richtigen Konzept und vielen ehrenamtlichen Helfern kann es allerdings gelingen, infrastrukturelle Objekt zu bewahren. Das dokumentieren bundesweite Projekte bürgerschaftlichen Engagements, die auf der Online-Plattform Weltbeweger zu finden sind. Die unter „Schwimmbad“, „Bibliothek“ oder „Jugendklub“ in der Suchanfrage erscheinenden Wege zeigen auf, wie durch den gemeinsamen Einsatz von Einwohnern und regionalen Unternehmen Freizeiteinrichtungen der Bevölkerung erhalten bleiben.

Die Mitglieder des Fördervereins van Ameren Bad Emden beweisen beispielsweise, dass auch ohne einen Cent öffentlicher Förderung mit Schwimmbädern Gewinne statt Verlustgeschäfte möglich sind.

In Nienburg-Holtdorf reichten über 4000 Unterschriften nicht aus, die drohende Schließung des Freibades am Dobben abzuwenden. Erst die drastische Senkung der Unterhaltskosten mit Hilfe von ehrenamtlichen Einsatzkräften und eine pfiffige Idee der Mitglieder des Fördervereins brachte den Durchbruch: Die jetzigen Pächter des Schwimmbades verzaubern es jedes Jahr in eine 1200 Quadratmeter große künstliche Eisfläche und sorgen so für Besucherströme zu fast jeder Jahreszeit.

In der Stadtteilbibliothek Bremerhaven-Lehe waren kurzerhand alle Bücher ausgeliehen. Mit dieser pfiffigen Aktion verhinderten Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums die Schließung der Bibliothek. Der clevere Schachzug und ein selbst entwickeltes Drei-Säulen-Modell überzeugte die Politiker. Seither ist die Stadt nur noch für die Unterhaltungskosten zuständig. Betrieb und Buchausleihe übernehmen die Schüler ehrenamtlich gemeinsam mit dem Förderverein, dessen Vorsitz stets ein Schüler führt.

Thema der Woche. Nicht nur im Wahljahr 2009

Katarina Peranic 26. August 2009

Demokratische Mitbestimmung ist

jeder Zeit möglich

Seit Wochen prangen Wahlplakate an Laternenmasten, werben Parteien in Fernsehspots, Talkshows, Zeitungen und Beilagen für ihre politischen Ziele. Per Post zugestellte persönliche Wahlbenachrichtigungen erinnern an den Abstimmungstermin, den jeder durch das im Grundbuch festgeschriebene Recht auf demokratische Mitbestimmung wahrnehmen darf.  Doch nicht nur im Rahmen des Wahljahres 2009 haben Bürger die Chance, aktiv auf Veränderungen auf kommunaler wie Landesebene Einfluss zu nehmen.

Überall in Deutschland gibt es zahlreiche Möglichkeiten, parteienunabhängig die Geschicke der Gemeinde, Stadt oder des Landkreises in allen Bereichen der Kommunalpolitik mit zu lenken. Unter „Demokratie“ in der Suchanfrage auf unserer Plattform finden sich bundesweit praktische Beispiele gelebter Demokratie. Sie zeigen nachahmenswerte Wege auf, wie sich Bürger gleich welchen Alters ehrenamtlich für Veränderungen auf kommunaler Ebene engagieren und infrastrukturelle wie auch soziale Verbesserungen bewirken können.

In Nordhorn verschaffen sich beispielsweise 12- bis 18-jährige Stadtteilvertreter Gehör bei den Ratsherren der Stadt. Beim Projekt der Kinder- und Jugendbeteiligung Nordhorn debattieren Kinder und Schüler beispielsweise in Jugendforen über dringend nötige Veränderungen und beeinflussen mit Vorschlägen aktiv kommunale und demokratische Entscheidungen. Mit den daraus resultierenden Projekten vom Einrichten geeigneter Jugendplätze bis hin zur Planung eines eigenen Bahnhofs, die sie mit verschiedenen Partnern umsetzen, forcieren sie zugleich die Vernetzung von Kirchen, Vereinen und Jugendorganisationen.

Mit der Initiative Barrierefreies Leben in Bad Arolsen schaffen es Bürger, die Entscheidungsträger der Stadt für Alltagsprobleme alter und behinderter Menschen zu sensibilisieren und zu infrastrukturellen Lösungen zu bewegen. Sie erreichen, dass Sozial- und Bauamt vermeidbare Hürden im Stadtgebiet beseitigen, öffentlichen Institutionen praktische Umbauarbeiten planen und mobilisieren alle Einwohner, Auffälligkeiten den Behörden zu melden.

In Reutlingen entscheiden Bürger im Rahmen des selbst initiierten Spendenparlaments über die Vergabe finanzieller Mittel für soziale Projekte. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung entscheiden die Einwohner, welche Kinder-, Jugend-, Senioren- oder Gesundheitsprojekte mit Zuschüssen gefördert werden und nehmen mit öffentlichen Abstimmungen aktiv Einfluss auf die soziale Gestaltung ihrer Stadt.

Mission und Vision: Das ist der Weltbeweger

Uwe Amrhein 3. August 2009

Die folgenden Fragen und Antworten beschreiben den Zweck und die Hintergründe der Weltbeweger-Plattform.

Warum diese Plattform?

Die gemeinnützige, unabhängige und überparteiliche Stiftung Bürgermut hat die Weltbeweger-Plattform entwickelt, damit innovative Modelle engagierter Bürger nicht nur am Ort ihres Entstehens wirken. www.weltbeweger.de ist eine Wissens- und Erfahrungsbörse. Die Plattform will dazu beitragen, dass engagierte Menschen schnell und unkompliziert voneinander lernen.

Wie funktioniert das?

Die Stiftung Bürgermut hat in ganz Deutschland zahlreiche besonders kreativ gemachte und erfolgreiche Ideen von Bürgern für Bürger gesammelt und beschrieben. Diese spannenden und hilfreichen Projektbeschreibungen bilden den Kern dieser Plattform. Sie bieten Anregung und praktische Tipps zum Mit- und Nachmachen.

Engagement-Wiki und Bürger-Community zugleich www.weltbeweger.de integriert zwei moderne Internetanwendungen auf einer Plattform. In einem „Engagement-Wiki“ können kreative Bürger ihre „Wege“ selbst veröffentlichen. Umgekehrt finden andere Engagierte dort Tipps und Anregungen. Zugleich bietet die Plattform alle Funktionen eines Sozialen Netzwerks. Sie können sich ein Profil anlegen, sich mit anderen Engagierten verbinden, sich in Interessengruppen organisieren und online zusammen arbeiten.

Was ist ein Weltbeweger?

Weltbeweger – so nennen wir Menschen, die einen eigenen Weg gefunden haben, die Lebensverhältnisse in ihrem Umfeld zu verbessern. Dabei ist es nicht wichtig, ob Ihr Weg im Sozialen, in der Kultur, im Umweltschutz, in der Bildung oder einem anderen Bereich hilft. Ihr Weg steht in keinem Gesetz und in keinem Handbuch einer großen Organisation. Sie haben eine bürgerschaftliche Aktivität zum Wohl der Allgemeinheit mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern selbst auf die Beine gestellt. Sie sind ein Weltbeweger.

Wie profitieren Weltbeweger?

Wer vor Ort etwas positiv bewegen möchte, ist oft auf sich gestellt. Warum eigentlich? Bestimmt wurde das Problem anderswo schon einmal gelöst. Die Weltbeweger-Plattform ist der Ort, an dem „Macher“ wertvolle Tipps und Ideen anderer Praktiker finden. Und wer seine Erfahrungen als Weltbeweger mit anderen Aktiven teilt, macht sich und sein Modell bekannter. Medien, Politik und Wirtschaft nutzen die Plattform als Fundgrube.

Wie kann ich hier selbst aktiv werden?

Diese Plattform lädt zum Mitmachen ein. Wer selbst ein Projekt betreibt, das auf originelle und erfolgreiche Weise dem Gemeinwohl dient, ist eingeladen, diesen „Weg“ auf der Weltbeweger-Plattform selbst zu beschreiben. Teilen Sie Ihre Erfahrungen aus der Praxis mit anderen Engagierten. Welche Projekte sich als „Weg“ auf dieser Plattform eignen, ist hier dargestellt.

Natürlich muss man nicht selbst einen Weg betreiben, um auf der Weltbeweger-Plattform aktiv zu sein. Im Sozialen Netzwerk, der Weltbeweger-Community kann sich jeder kostenlos anmelden und die Vernetzungs- und Kommunikationsfunktionen nutzen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Wer steckt dahinter?

Die Weltbeweger-Plattform ist eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Bürgermut. Die unabhängige und überparteiliche Stiftung hat dieses System des Wissens- und Erfahrungstransfers selbst entwickelt und betreibt die Plattform in eigener Verantwortung und unabhängig von Staat und Politik. Das Angebot ist kostenlos und werbefrei. www.weltbeweger.de verfolgt rein gemeinnützige Zwecke.

Herzlich Willkommen

Katarina Peranic 19. Februar 2009

Online ab Juni 2009: www.weltbeweger.de ist Deutschlands großes Online-Netzwerk speziell für aktive Bürgerinnen und Bürger. Die Plattform kombiniert ein von den Nutzern selbst verwaltetes Wissenstransfersystem, also ein “Engagement-Wikipedia”, mit den vollen Kommunikationsfunktionen eines sozialen Netzwerks.

Engagierte Menschen profitieren hier von Tipps und Anregungen für ihr Vorhaben in Form spannender Beschreibungen der besten Bürgerengagements aus ganz Deutschland. Sie finden zu den jeweiligen Themen die wichtigen Links, weiterführende Informationen sowie Praxistipps und wertvolle Kontakte.

Einzigartig: Ohne die Website zu wechseln, kann sich der interessierte Nutzer direkt mit Gleichgeseinnten in Gruppen zusammenschließen, um gemeinsam schneller voran zu kommen. In seinen Service-Funktionen steht der Weltbeweger den großen Netzwerken wie Facebook, Xing oder StudiVZ in nichts nach.

Der Weltbeweger vereint Engagement-Wiki und Engagement-Community auf einer Plattform. Damit können engagierte Menschen ihr Wissen erstmals gemeinsam online sammeln, teilen und vervielfältigen. Wer eine Anregung sucht, muss nicht mehr lange “googlen”. Die besten Bürgerideen stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Wer thematisch passenden Austausch sucht, vernetzt sich mit Gleichgesinnten.

Aktive lernen von Aktiven. Bürger machen sich gemeinsam stark. Endlich Web 2.0 für Engagierte. Der Countdown läuft…

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